Außengelände

„Die körperliche, seelische und geistige Entwicklung des Kindes vollzieht sich in der aktiven Auseinandersetzung mit den Gegenständen und Vorgängen seiner Umwelt.
Das emotionale Erlebnis und der unmittelbare Umgang mit den natürlichen Elementen seiner Lebens- und Spielräume sind für die gesunde Entwicklung des Kindes von grundlegender Bedeutung!“
(Richard Wagner/Naturpädagoge)

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 Auf unserem naturnahen Außengelände haben unsere Kinder vielfältigste Möglichkeiten ihre Umwelt ganzheitlich wahrzunehmen, zu erleben und zu erkunden. Uns ist es wichtig, dass in der Natur alle Sinne/sehen- riechen- schmecken- hören- fühlen) angesprochen, ausprobiert und weiter entwickelt werden können.

So erleben unsere Kinder ein Gelände, auf dem ihre elementaren Bedürfnisse befriedigt werden

  • klettern &springen
  • rennen, kriechen & toben
  • staunen& entdecken
  • experimentieren &forschen
  • verstecken& entspannen
  • fantasieren& träumen
  • spielen& neugierig sein
  • alleine & in der GemeinschaftSAM_0016
  • Den Kindern wird der direkte Umgang mit den Naturelementen Wasser- Feuer- Luft- Erde ermöglicht. Diese  haben einen hohen Aufforderungscharakter und sind spiel,- kreativitäts,-und bewegungsfördernd.
  • Unbeaufsichtigte Flächen und Rückzugsmöglichkeiten z.B. in den Bepflanzungen/hinter dem Hügel/ in Nischen sind beabsichtigt und dienen den Kindern als Räume zum Verstecken, Entspannen und um Geheimnisvolles zu erleben.
  • Die Hügellandschaft, Felsbrocken, Baumstämme, Kletterbaum, u.ä. bieten vielfältige Bewegungsmöglichkeiten und fordern Kinder immer wieder neu heraus ihre Fähigkeiten auszutesten, Neues zu wagen, Risiken und Gefahren einzuschätzen und sich etwas zuzutrauen
  • die Vogelnestschaukel bietet Raum für Gemeinschaft und Gespräche, aber auch für Ruhe, Rückzug, Fantasie und Träume
  • der Bauwagen als ein Ort des Rückzugs, in dem in einer Kleingruppe Neues entdeckt und ausprobiert werden kann
  • die Werkecke auch als Rückzugsmöglichkeit für eine Kleingruppe; hier können kreative Ideen und Vorhaben angegangen werden
  • Pflege und Verantwortung für heimische Pflanzen und Bäume im Laufe der Jahreszeiten, so dass Kinder den Kreislauf der Natur bewusst erleben
  • Durch den Einsatz von Alltagsmaterialien wie z.B.: Bretter, Rohre, Podeste, Schläuche, Reifen, Kisten u.ä. als mobiles Spielmaterial bieten sich unseren Kindern vielfältige, fantasieanregende und bewegungsfördernde  Spielmöglichkeiten

Das Gelände unterliegt einer stetigen Veränderung und Weiterentwicklung

  • durch die Selbsttätigkeit der Kinder
  • durch das Spiel der Kinder
  • durch unsere Beobachtungen, die uns Hinweise darauf geben welche Möglichkeiten Kinder nutzen und welche eingeräumt werden müssen, um Entwicklung stattfinden zu lassen.

Von daher: ein gutes Außengelände ist nie fertig und unterliegt einem stetigen Veränderungsprozess!

 „Kindergärten müssen bespielbar sein, und sollten sich davor hüten, die Gärten der Erwachsenen zu kopieren. Ansonsten entwickelt sich der Garten schnell zum Dauerstress für alle Beteiligten. Im echten Kindergarten feiert das Einfache, Primitive, Schlichte und Natürliche seinen Triumph! Diese Gärten leben mit den Kindern, und sind inspirierende Orte, die in ihrer stillen Ausdruckskraft die Menschen verwöhnen. Kinder haben ein Recht auf Wildnis, auch oder gerade im Garten!“